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Oha.....

Verfasst: 10.08.2007 23:11
von StefanGlabisch/Entetrente

Verfasst: 11.08.2007 06:51
von Gladiator
Das ist bislang der beste Aufsatz den ich gelesen habe und spiegelt genau meine gleiche Einstellung.

Mensch, woher bekommst Du immer diese Links her :D Klasse
Danke und Grüße

Verfasst: 11.08.2007 06:54
von Ruebezahl
Ein sehr guter Bericht !!!
Kennt jemand den Autor?

Verfasst: 11.08.2007 09:29
von Daniel
Sauber geschrieben!

Verfasst: 11.08.2007 10:16
von Buddeltrulla
SUPER !!!!

Verfasst: 11.08.2007 10:28
von Lojoer
Hi,
meiner Meinung nach ein einseitige gefärbter Bericht, der nur zum Teil objektiv richtige Aussagen enthält, zum Großteil jedoch eindeutig die Meinung eines Kalkriesegegner vertritt, der ebenso, wenn nicht größere Boniertheit aufweist, wie in den dargestellten Vorwürfen der Denkmalpflege gegenüber.
Natürlich ist die Denkmalpflege mit ihrem Personalbestand offnungslos überfordert. Dies liegt aber nicht an den dort beschäfftigten Leuten, sondern an der für den Personalbestand verantwortlichen Politik. An Forschung ist hierbei nicht oder kaum zu denken. Der von uns weitergegebene Informationsfluss über mögliche Bodendenkmäler kann gar nicht verarbeitet werden. Um ihren Aufgaben wirklich gerecht zu werden müsste der Personalbestand mindestens verdreifacht werden.
Die meisten im LDA beschäfftigten Archäologen werden mit Bürokratie so zugemüllt, dass ihrer eigendlichen Berufung nicht gerecht werden können. Glaubt Ihr, dass das diesen gefällt?
Die ist auch unser hauptsächliches Problem. Selbst in Hessen müssen wir unter ferner liefen eingeordnet werden. Archäologische Forschung kostet neben dem notwendigen Personal Geld, Geld und nochmal Geld. Da gibt es keine Shareholder Value und das zählt heute bei unseren Politikern.
Ihr müsst nicht denken, dass wir auch nur einen deut von Unterstützung durch die Politik bekommen werden, wir werden durch unsere aktivitäten nur weiter Geld kosten.
So makaber es klingt, da sind wir besser bei den Arcäologen aufgehoben, die im Prinzip a selben Strang mit uns ziehen. Es wäre nur schön wenn man die Zugrichtung mal festlegen würde.
Zurück zu dem link,
der Verfasser zitiert unter anderem den kürzlich verstorbenen Hobbyforscher Rolf Bökemeier, mit dem ich selbst schon aussichtlos diskutiert habe. Der Mann war ansich das klassische Beispiel, wie in der Forschung der Wunsch zum Vater des Gedankens werden kann und falsch ausgelegte Befunde so hingebogen werden, dass sie in das eigenen Gedankengebäute passen.
Zugegebenerweise ist die ganze Varusforschung mittlerweile so in den patriotischen Gedankenwelten verfahren, dass selbst die Archäologen sich nicht mehr vollständig davon frei machen können. Auf der anderen Seite ist der Name Varus die einzige Möglichkeit Geldquellen für die Forschung zu erschließen. Glaubt ihr denn es wäre ein einziger Euro zusätzlich geflossen, wenn man die Feldzüge des Germanicus in den Vordrgrund gestellt hätte. Ein sehr dünnes Eis auf dem man sich da bewegt, zumal jeden Archäologen bewusst ist, dass die momentanen Theorien morgen sich schon als falsch herausstellen können.

Man Fazit zu dem link; einige gute Ansätze in der Gesamtheit und den Schlussfolgerungen jedoch nicht zuende gedacht.

Ähnlich...

Verfasst: 11.08.2007 11:20
von StefanGlabisch/Entetrente
:D Hallo Jörg,
sehe das ähnlich wie du.

Wir unterliegen (genauso wie die Archäologie ) allerhand Sach- und Geld-Zwängen.
Es müssen Kompetenzen und Wertigkeiten berücksichtigt werden.

Ingesamt ist der Hobby-Forscher sehr abhängig von dem ihm gegebenen Umfeld.
Und GEGEN die Amtsarchäologie anzutreten wird kaum gelingen.

Echten Sinn macht nur eine funktionierende Symbiose.

Wir können von unserer Seite her nur zeigen das dies durchaus praktikabel und beiderseitig gewinnbringend ist.

Somit vertreten wir auf Dauer tatsächlich nur die Sondengänger die es schaffen DIESE Nische zu finden oder aufzubauen.

Verfasst: 11.08.2007 11:26
von masterTHief
Wunderbar, es geht auch so.

Und zwar auch unabhängig von Genehmigungsverfahren, soweit eben nicht gezielt auf Bodendenkmäler ausgegangenworden ist - also Zufallsfunde mittels Detektor.

Ein solches Bewußtsein beiderseits weitestgehend - ein nie erreichbares Optimum bleibt Utopie - zu erreichen, nuß das Ziel aller Sondengänger bleiben.

Gruß

Rudolf

Rudolf...

Verfasst: 11.08.2007 11:44
von StefanGlabisch/Entetrente
:D Rudolf....

es bleibt dabei aber (wie es immer war...) das Ziel der Suche der entscheidende Faktor !

Verfasst: 11.08.2007 18:04
von masterTHief
Hallo Stefan,

laß uns die anderen "hüben und drüben" davon überzeugen.

Nicht nachlassen.

masterTHief